Unsere Reise durch Polen geht weiter

Eine der Attraktionenan der polnischen Ostseeküste haben wir uns für Mittwoch vorgenommen. Bei Leba im Slowinski-Nationalpark liegt eine riesige Wanderdüne, diese wollen wir besteigen. Die Fahrt nach Leba führte durch schöne Alleen mit viel Landschaft. Endlich haben wir unterwegs mal ein Foto von einem Storch in seinem Nest gemacht, wir sind schon an so vielen vorbeigefahren. In Leba sind wir zu Camping Lesny Nr.51, Brzozowa 16A gefahren. Ein Tipp von einem Reisemobilfahrer in Ustka. Der Platz ist gut besucht und alles ist top sauber. Die Düne liegt etwas außerhalb und man erreicht den Nationalpark am besten mit dem Fahrrad. Leider hatte der starke Wind, welcher schon Gestern wehte und in Litauen zu Unwettern führte, noch nicht nachgelassen. Deshalb fuhren wir mit einem kleinen Zug (Tracktor mit 2 Anhängern in Form eines Zuges) bis zum Nationalpark. Alternativ kann man auch mit einem Bus fahren. Am Nationalpark ist Eintritt (4zl/Pers.) zu zahlen. Anschließend sind es noch ca. 5,5 km bis zur Wanderdüne, welche man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem Elektroauto mit Anhänger zurücklegen kann. Wir benutzten das Elektoauto (10zl/Pers.) und genossen die rasante Fahrt durch den Wald, welche nur einmal durch einen umgestürzten Baum unterbrochen wurde. Die Düne war beeindruckend und der Aufstieg sehr mühsam. Wegen des starken Windes wehte einem ständig Sand ins Gesicht. Am Ende hatten wir den Sand nicht nur in den Schuhen sondern sogar hinter den Ohren. Gegen 18 Uhr, es fing gerade etwas an zu regnen, waren wir dann wieder in Leba und sind dann nach einem Stadtbummel erst einmal duschen gegangen. Jetzt sind wir schon eine Woche in Polen und haben noch keinen Tag bereut. Von Leba sind wir zu einer Halbinsel (Mierzeja Helska) in der Danziger Bucht (Zatoka Gdanska) gefahren. Die Halbinsel ist sehr schmal, so das man zwischen beiden Ufern gehen hin und her gehen kann. Die dem Land zugewandte Seite scheint ein Paradies für Surfer zu sein und man hat einen schönen Blick auf die Orte am Festland. Wunderschöne Strände hinter einem Waldstreifen bietet die der See zugewante Seite. Auf beiden Seiten kann man auch wunderschön spazieren gehen und die gesunde Luft geniessen. Nachdem es Nachts und Morgens geregnet hatte duftete der Wald so herrlich und dann der Blick durch die Bäume auf den weißen Strand und die Wellen, so muß Urlaub sein. Da die Campingplätze alle sehr voll waren sind wir Nachmittags noch bis Sopot gefahren. Sopot ist ein Badeort an der Danziger Bucht, ca. 15km vor Danzig (Gdansk). Nach dem wir gegen 19Uhr angekommen waren sind wir ersteinmal am Strand ein kühles Bier trinken gewesen, der Strand ist hier sehr breit und es gibt einige nette Lokale mitten auf dem Strand. Wir haben uns dann die 512m lange Mole (Eintritt 3,50zl) mit den Anlegestellen angesehen um dann ein Stück hinter dem Grand-Hotel über die Flaniermeile zu bummeln. Hier gibt es viele nette Lokale, Restaurants, Geschäfte und jede Menge Trubel.

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