Pedelecs, Fahrräder mit elektrischer Motorunterstützung

Der Trend zur elektrischen Unterstützung beim Fahrrad fahren ist ungebrochen und die Technik der Pedelecs wird immer besser. Deshalb interessieren sich auch immer mehr Reisemobilisten für diese bequemen, flotten und klimaschonenden Fortbewegungsmittel. Vom Tiefeinsteiger über das LadestationTrekkingrad bis hin zum geländegängigen Mountainbike gibt es mittlerweile alles zu kaufen. Es gibt zahlreiche Systeme mit verschiedenen Antriebstechniken, wie Hinterrad-, Vorderrad- und Mittelantrieb. Ob über Stock und Stein im Gelände oder nur zum Shopping oder in das Café und den Biergarten, es gibt für jeden Einsatz das geeignete Pedelec. Reisemobilisten, welche ein Pedelec nutzen, sind nicht zu schwach oder faul zum Fahrradfahren, sie wünschen sich aber oft an Steigungen und bei Gegenwind etwas elektrische Unterstützung beim treten in die Pedale. Viele schätzen auch die Erweiterung ihres Aktionsradius mit dem Pedelec und möchten mit Hilfe moderner Technik mehr erleben. Gerade in den Bergen und abseits der Straßen ergeben sich für sportliche, aber ältere Radler ganz neue Möglichkeiten. In vielen Urlaubsgebieten bieten Pedelecs die Möglichkeit, die Natur und die Region umweltbewusst und sportlich zu erkunden, ohne dabei an die eigenen Leistungsgrenzen gehen zu müssen. Deshalb findet man dort auch immer öfter kostenlose Ladestationen für eBike- und Pedelec-Nutzer. Zahlreiche Energieversorger fördern nicht nur diese Ladestationen (Bild RWE), sondern auch den Kauf eines Pedelecs mit Beträgen von ca. 80€ bis zu 200€. Hier ein paar Beispiele: Stadtwerke Schwerin, Stadtwerke Heidelberg, Rheinenergie, Stadtwerke Zirndorf und viele mehr. Am besten informiert man sich vor dem Kauf beim Energieversorger und fragt nach den Bedingungen (z.B. Kauf beim Fachhändler).
Auch ich habe mich mit dem Thema beschäftigt, auf dem Caravan Salon in Düsseldorf und bei verschiedenen Händlern Pedelecs probegefahren, und dieses Jahr nun ein Rad gekauft. Es sollte maximal 20kg wiegen, nicht viel mehr als 2000€ kosten und auch für Touren abseits der Straßen und in den Bergen geeignet sein. Nach langem Suchen bin ich fündig geworden.Haibike Es ist ein Mountainbike, ein sogenanntes Twentyniner-Hardtail mit einem Bosch-System der 3.Generation und neuem großen 400Wh Akku geworden. Das etwas bessere Rollverhalten und die höhere Laufruhe eines Twentyniner (29″ Reifen) gegenüber einem 26″-MTB waren für mich ausschlaggebend, denn ich will das Rad nicht ausschließlich im Gelände nutzen. Ich hoffe dies ist ein guter Kompromiss, denn bis jetzt macht das Rad ungeahnten Spaß und ich habe den Kauf noch keine Minute bereut.

Massentourismus ?

Zu Ostern ist sicher wieder ein großer Teil der, alleine in Deutschland über 400.000 zugelassenen, Reisemobile auf Straßen, Stell- und Campingplätzen unterwegs. Aber auch in anderen Tourismus-Bereichen werden neue Rekorde gebrochen. So zwängte sich gestern das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff mit Platz für 4.000 Passagiere, die Norwegian Breakaway, auf der schmalen Ems in die Nordsee. Wir haben uns die Überführung in Weener an der Friesenbrücke angeschaut und auch einige Fotos gemacht, damit man mal einen Eindruck von der Größe des Kreuzfahrtschiffs bekommt.
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Es war ein tolles Ereignis und der Stellplatz in Weener am Hafen bot uns, trotz des Wintereinbruchs, einen angenehmen Aufenthalt. Wir waren uns nicht sicher, ob wir das gemütliche Reisemobil mit einer Kabine auf diesem riesigen Kreuzfahrtschiff tauschen möchten.
Wer sich eine eigene Meinung bilden möchte und sich so eine Überführung eines großen Kreuzfahrtschiffs auf der schmalen Ems mal ansehen möchte hat zum Beispiel im Herbst dieses oder Frühjahr nächstes Jahr wieder Gelegenheit. Dann wird die Norwegian Getaway, das Schwesterschiff der Norwegian Breakaway ihre Reise in die Nordsee auf der Ems antreten.