Zahlungsmittel auf Reisen im In- und Ausland

Auf den Reisen mit dem Mobil kann ein guter Zahlungsmittel-Mix von Vorteil sein. Dabei ist das gute alte Bargeld, außer in Schweden, meist am unkompliziertesten. Es birgt aber auch ein hohes Verlust- und Diebstahlrisiko. Da ist eine Debit- oder Kreditkarte (Maestro, V PAY, Girocard) von Vorteil, sie kann man bei einem Verlust sperren lassen um größeren Schaden zu vermeiden. Die größte Akzeptanz weltweit erfahren Visa und Mastercard, gefolgt von American Express. Gerade in Frankreich empfehle ich Visa, da dort öfters Stellplätze mit Karte bezahlt werden müssen und die Maestro-Karte oder Mastercard nicht immer akzeptiert wird. Moderne Karten sind mit Chip und/oder Magnetstreifen ausgestattet. Karten ohne Magnetstreifen sind bei einigen Geräten und Ländern, die das Chip-System noch nicht verwenden, nicht einsetzbar. Die neueste Generation von Karten ermöglicht dank NFC (Near Field Communication) auch das kontaktlose Bezahlen an entsprechenden Terminals. NFC soll auch dem Bezahlen per Smartphone zum Durchbruch verhelfen. Das Bezahlen per Handy setzt sich aber nur langsam durch und ist deshalb noch nicht überall möglich.
imagePersönlich nutze ich es inzwischen schon recht häufig. Da man das Smartphone nur kurz an den Leser halten muß, geht es extrem schnell und bei einer Kaufsumme bis 25 Euro kann sogar die PIN Eingabe entfallen. Das Warten auf den Kassenbon bei Aldi kommt einem dann schon lang vor. Ist man im Sommer nur leicht bekleidet oder sportlich aktiv unterwegs, braucht man kein Kleingeld oder Portemonnaie dabei haben. Denn geht dies verloren, ist das GeldKarte_sperren meist futsch. Das Handy zwar auch, aber dies hat man meist sowieso dabei und dann reicht ein Anruf von einem anderen Telefon (Sperr-Notruf 116 116) oder ein Internetzugang um die Sperrung vorzunehmen. Einige Banken bieten darüber hinaus auch die Möglichkeit der Karten-Sperrung oder Einschränkungen der Nutzung über eine APP (Bild rechts). So kann man zum Beispiel beim Aufenthalt in Deutschland die Auslandszahlungen zur Sicherheit sperren. Neben NFC bieten einige Geschäfte, wie zum Beispiel Netto, auch die Zahlung mit einer App (Bild links) an.
Der Vorteil bei so einem proprietärenimage Bezahlmodus ist aber eher gering und man benötigt meist eine gute Mobilfunkverbindung im Laden. Hat man jedoch das Portemonnaie nicht mit oder vergessen, dann funktioniert das Bezahlen auch damit einwandfrei.

Besuch in Thedinghausen mit viel Musik

Thedinghausen liegt im Landkreis Verden in Niedersachsen. Der Reisemobilstellplatz am Erbhof ist ganzjährig geöffnet und bietet Platz für acht DSC06143.ARWReisemobile. Direkt am Platz beginnt die Liebes-Tour, mit einem ca. 32 Kilometer Rundkurs inklusive einem Abstecher zur Stadt Achim, wo sich beim Achimer Stadtfest, die Achimer Innenstadt in eine Musik-Meile verwandelte. Nicht nur bei dieser Fahrradtour hatten wir Glück, sondern auch das abendliche Open Air Konzert auf der Bühne neben dem Schloss Erbhof konnten wir bei herrlichem DSC06144Wetter genießen. Die Stellplatzgebühr beträgt 5€, darin enthalten sind die Benutzung der Toilettenanlage und die Entsorgung der Abwässer sowie des Mülls. Die Kosten für Frischwasser (10 Minuten) und Strom (6 Stunden) betragen jeweils 1€. Auch befinden sich in der Nähe ein großer Spielplatz für Kinder und Auslaufmöglichkeiten für Hunde. Zu den weiteren Freizeitmöglichkeiten gehören ein großer Baumpark (Arboretum) und zahlreiche Nordic-Walking- und Rad-Touren. Im Ort befinden sich Bäcker und mehrere große Lebensmittel Geschäfte.

Braunschweiger Str. 1
27321 Thedinghausen