Angetestet Victron MPPT-Solarladeregler

Solar 1Eigentlich funktionierte mein einfacher Steca Solsum F Regler (Bild links) auf PWM-Basis mit den 100Wp zur Erhaltungsladung auf dem Reisemobil Dach ganz gut, doch einige Gründe sprachen für eine Verbesserung. So soll der extrem schnelle MPPT-Regler (Bild rechts), insbesondere bei bedecktem Himmel, den Energieertrag im Vergleich zu PWM-Lade-Reglern um bis zu 30% verbessern können. Desweiteren besaß mein Steca Solsum keine Möglichkeit die Ladeendspannung einzustellen oder hatte eine spezielle Kennlinie für die inzwischen verbauten AGM-Batterien. Toll finde ich auch die Möglichkeit beim Victron Screenshot_20160616-111741MPPT-Solarladeregler über eine Schnittstelle ein Bluetooth Dongle anzuschließen. Damit kann der Regler sehr einfach und komfortabel programmiert werden. Außerdem können die Daten in Echtzeit mit der Screenshot_20160610-170312-picsaykostenlosen Victron-APP auf Apple oder Android Geräten (Smartphone/Tablet) angezeigt werden. Auch ein Softwareupdate des Chargers ist so möglich. Man hat quasi einen Solarcomputer ohne zusätzliche Verkablung und ohne ein weiteres Anzeigepanel mit eventuell erforderlichem Loch im Möbelbau, was mir sehr entgegenkommt. Ein Vergleich mit dem serienmäßigen Kontrollpanel (Bild unten, rechte Seite) zeigt Übereinstimmung der Solar 2Spannungsanzeige in der APP,  wobei die Connect APP von Victron, mit 2 Nachkommastellen, eine etwas Screenshot_20160626-102934genauere Anzeige bietet. Ein weiters nettes Feature ist der Abruf der Historydaten. Auch mit der, für die Lebensdauer der Batterien wichtigen, von mir eingestellten Ladeschlussspannung von 14,6V für meine AGM-Batterien sieht es gut aus, wie man an Tag 7 und 8 in den Historydaten (Bild rechts) sehen kann. Diese Daten können sehr Interessierte auch exportieren,  um die CsV-Datei dann in Tabellen oder einer Liste zum Beispiel mit Excel auszuwerten und abzuspeichern.

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Persöhnlich bin ich mit der Investition von cira 140€ für den neuen Regler incl. Bluetooth Dongle sehr zufrieden. Durch die kleine Spielerei mit der Anzeigemöglichkeit über den Dongle, welchen man sich, meiner Meinung nach, unbedingt gönnen sollte, bekommt man einen guten Überblick über die Batteriespannung und die Ausbeute an Sonnenenergie.

Amsterdam

Als Zwischenstation wählen wir Goch am Niederrhein, bevor es nächsten Morgen über die Autobahn weiter nach Amsterdam ging.

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In Amsterdam steuerten wir das City Camp an, ein einfacher Stellplatz auf dem Gelände der ehemaligen NDSM-Werft. Aussicht auf das IJ hat man nur in der Ferne. Große Schiffe kann man aber erkennen.

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Hier noch der Blick aus dem Mobil abends, wenn die Sonne untergeht.

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Innerhalb von 10 Minuten erreicht man zu Fuß die gratis Fähre und fährt mit ihr 14 Minuten bis zur CentralStation von Amsterdam. Wir sind dann fast 4 Stunden durch die quirlige Stadt gebummelt und haben schon sehr viel gesehen.

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Aber dann taten uns etwas die Füße weh, deshalb sind wir mit der Fähre zurück gefahren. Natürlich nicht ohne auf dem Rückweg zum Stellplatz noch einen Blick in eine alte NDSM-Halle mit Künstlern zu werfen.

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Für den nächsten Tag hatten wir uns schon Tagestikets für Hop On Hop Off Cruises durch die Grachten gekauft.

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Bei Vorbuchung im Internet spart man  bei canal.nl 10% und die Grachtenfahrten haben sich wirklich gelohnt. Es gibt auch eine Gratis Canal Bus-App für Android und IOS. Die App hat uns in Amsterdam auf den Grachtenfahrten mit Tagesticket gute Dienste geleistet. Zumal nicht immer die Ansagen in den Schiffslautsprechern auch in Deutsch eingeschaltet waren. Einige Kapitäne ergänzen die automatischen Ansagen noch durch persönliche Hinweise, also ruhig mal das Schiff oder die Linie wechseln. 

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In der Nähe der CentralStation, wo die Fähre ankommt,  befindet sich auch eines der eindrucksvollsten Gebäude der Modernen Architektur in Amsterdam. NEMO, der grüne Bau mit einer Ausflugsterrasse auf dem Dach. Diese bietet Besuchern einen schönen Blick über die Stadt und Kindern eine Wasserlandschaft.

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Zum Schluss noch ein paar Impressionen einer Fahrradtour vom Stellplatz aus durch die Randbereiche der Stadt der Fietsen.

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