Herbstferien 2016 / 1.Teil

Herbstferien in NRW, eine gute Gelegenheit für eine kleine Reisemobil-Tour mit den Kindern und Enkelkindern. Wir planten eine Route durch Eifel, Ardennen, in das Müllerthal, oktober_1-001an Saar, Mosel und in den Hunsrück.

Es folgt ein kleiner Reisebericht. Das Reisetagebuch ist unter folgendem Link einsehbar:

Eifel, Luxemburg, Mosel 2016

Erste Stadtion war Bad Münstereifel, eine Stadt im Süden von Nordrhein-Westfalen. Der Stellplatz dort war bei unserem Eintreffen am späten Nachmittag schon ziemlich voll, überwiegend mit Niederländern. Aber wir fanden noch ein Plätzchen für die Nacht am Rand. Um den Strom anzuschließen, der in der Stellplatzgebühr inclusive ist, benötigten wir allerdings ein langes Kabel. Dann ging es mit der fünfjährigen Enkelin zur Anmeldung in das nahe Eifelbad. Dort erfuhren wir von einer freundlichen Dame, daß man auch Kurabgabe zahlen muß und somit eine Vergünstigung beim Besuch des Bades erhalte. Außerdem beginne gleich der etwas günstigere Abendtarif (ab 18.30 Uhr). Das war doch geradezu eine Aufforderung zum Schwimmen und unser Enkelchen war begeistert. Also Badesachen holen und ab ins Wasser.

Nächsten Morgen zog es die kleinen und großen Mädels in das „City Outlet“ von Bad Münstereifel und ich versuchte mich ohne Vorbereitung an einer Mountainbike-Tour, die direkt am Stellplatz Ausgeschildert war. Leider muß ich aber irgendwo zwischendurch ein Schild übersehen haben. Die Tour wurde dann nicht so der Bringer, aber für den nächsten Tag hatten wir ja Pronsfeld, wo wir vor Jahren schon einmal waren, auf dem Programm. Dort sollte ich dann Fahrradmäßig auf meine Kosten kommen. So hoffte ich jedenfalls, aber es kam anders. Es begann zu Regnen und auch für den nächsten Tag war ein kalter, regnerischer Tag angekündigt. Somit war eine Fahrradtour ins belgischen St. Vith wohl eher nichts und wir planten um. In einer Werbezeitschrift für die Eifel hatten wir von einem großen Pferdemarkt in Prüm gelesen, der auch einen Kleintier- und Bauernmarkt, sowie verschiedene Vorführungen beinhaltete. Unser 2 Enkel (Mädchen), besonders die ältere ist ein kleiner Pferdenarr, waren sofort Feuer und Flamme und ich könnte ja auch von Prüm aus losfahren, wenn das Wetter sich bessert. Wir starteten um uns den Stellplatz in Prüm mal anzusehen, er war in einer Stellplatz App mit nur einem Stern bewertet und so waren wir etwas skeptisch.
Der Stellpatz hinter einem Parkhaus war zwar kein Highlight, aber zum Übernachten fanden wir es völlig in Ordnung. Zumal von dort Zentrum, Bäckerei und der Pferdemarkt Fußläufig erreichbar war. Hier mal ein paar Fotos vom Stellplatz und dem Pferdemarkt.

Wegen des Wetters, es regnete öfters und war ungemütlich kühl geworden, verzichtete ich auf die geplante Radtour. Nachdem wir genug Pferde gesehen und auf dem Pferdemarkt eine Kleinigkeit gegessen hatten setzten wir unsere Fahrt fort. Kurz nach Prüm besserte sich das Wetter wieder und die Sonne verwöhnte uns auf der Fahrt durch die Herbstwälder nochmal an diesem Tag. Nach wunderschöner Fahrt durch Eifel und Ardennen erreichten wir Luxemburg. Schönes Wetter und eine staufreie Fahrt über Berge, Wälder und Flusstäler das gefiehl uns. Bald erreichten wir Camping Fuussekaul in Heiderscheid, unser Ziel für diesen Tag.

Der Camping- und Freizeitpark inmitten der Ardennen machte einen guten Eindruck und die Reisemobil-Stellplätze mit geschotterter Stellfläche und einer kleinen Grünfläche verfügen alle über Stromanschlüsse, TV- und einen Wasser-Anschluss. Zusätzlich gab es noch eine Servicestation mit Bodeneinlass und Frischwasserzapfstelle am Eingang des Camperhafens. Super, da wir keinen so kleinen GARDENA Adapter hatten und an der Servicestation passte dann unser auch. Und es kam noch besser. In der Anmeldung erfuhren wir von einem tollen Indoorspielplatz für die 2 Enkel, einem wirklich gut sortierten Campingshop und einem Supermarkt auf dem Platz. Auch die Frage unseres ältesten Enkelkindes nach einem Schimmbad wurde positiv beantwortet, Freitags und Samstags jeweils von 18:00 – 22:00h steht abends ein Wellnessbereich mit Hallenbad, Sauna und Dampfbad im Naturisten Bereich zur Verfügung. Alles auf unserer Seite, der viel befahrenen Straße welche das Gelände trennt und von der man bei der Stellplatzwahl genug Abstand halten sollte. Der Wellnessbereich war sehr sauber und relativ neu. Nicht nur wir waren zufrieden, auch die Kinder fanden es toll auf diesem Platz.

Um zu unserem nächsten Ziel, dem Müllerthal zu gelangen, mußten wir noch 30-40 km durch Luxemburg fahren. Die Kinder wurden mit Taschen- und Stirnlampen ausgerüstet und einem Besuch vom Rittergang, Déiwe Pëtz und Kohlscheuer stand nichts mehr im Wege. Oft sagen Bilder ja mehr als Worte, deshalb hier eine kleine Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Kohlscheuer ist es stockdunkel und nur der Blitz der Kamera macht die Stufen sichtbar. Die Kinder haben sich dann ein zweites Mal, im dunkeln, durch die Felspalte getastet, wozu ich aber nicht rate. Das Muellerthal oder die kleine Luxemburger Schweiz war bestimmt einer der Höhepunkte unserer Oktober-Tour. Ein weiterer Höhepunkt, Deutschlands längste Hängeseilbrücke, folgt dann im Teil 2.

Weiter zu Teil 2

 

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