Herbstferien 2016 / 2.Teil

Nach der tollen Wanderung im Müllerthal (Luxemburg), siehe 1.Teil, noch schnell vor der Grenze nach Deutschland Diesel  und Gas (LPG) voll tanken und ab zum Reisemobilpark Saarburg, wo wir die Nacht verbringen wollten. Der schöne Platz, mit netten Betreibern, liegt direkt an der Saar und nach ein paar Schritten hat man einen schönen Blick auf die Altstadt.

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Am nächsten Morgen sahen wir uns noch Saarburg an, fuhren mit der Seilbahn und die Enkelkinder hatten viel Spaß auf der Sommerrodelbahn (10er Karte!). Ich drehte mit dem Rad eine Runde an der Saar und den Höhen von Saarburg.

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Gegen Mittag waren alle zurück und der Platz leerte sich bereits, denn ein Stempel mit Uhrzeit auf der Übernachtungsquittung forderte einen deutlich zum rechtzeitigen verlassen des Platzes auf. So beschlossen auch wir weiter ins nahe Trier zu fahren, denn die Frauen wollten dort noch mal gerne durchbummeln. Die Kinder hatten keine Lust, den relativ langen Weg, vom Platz in die Innenstadt von Trier zu laufen. Also teilten wir uns auf und ich ging mit den Frauen durch Trier, während der Rest auf dem rappelvollen Camping- und Reisemobilpark Treviris zurück blieb. Das Foto oben ist übrigens noch vom Reisemobil-Stellplatz in Saarburg, der uns besser gefallen hat. Der Stellplatz in Trier ist eigentlich ein ehemaliger Parkplatz, nicht schön aber Zweckmäßig. Stromsäulen gab es im hinteren Teil , wo wir noch einen Platz fanden nicht mehr und vor den Toiletten ohne Papier konnten wir morgens Schlangen beobachten. Nach dem überfüllten Platz in Trier suchten wir einen etwas ruhigeren Platz, wo wir den nächsten Tag in etwas mehr Natur und Platz zum toben für die Kinder verbringen konnten. Direkt am Moselufer in Ensch wurden wir fündig. Ensch ist natürlich kein Vergleich zum lebhaften und interessanten Trier, aber durch einen Tunnel unter der Straße ist der kleine Ort in wenigen Schritten erreicht. Dort findet man eine Bäckerei (6-10 Uhr) und eine wirklich gute und empfehlenswerte Metzgerei. Natürlich war es auch kein Problem frischen Federweißer, Wein und Winzersekt direkt beim Winzer zu erstehen. Die Kinder hatten dort ein neues Freizeitvergnügen entdeckt, das Sammeln von Walnüssen an der Mosel.

Irgendwie scheint das Sammeln der Nüsse süchtig zu machen, denn nicht nur die Kinder fanden sofort Gefallen daran, auch viele Erwachsene gingen immer wieder die lange Baumreihe am Moselufer ab, um herunter gefallene Nüsse aufzusammeln. Von einem englischen Paar lernte das älteste Enkelchen dann gleich noch ein wenig Englich. Zum Beispiel „walnut“ für Wallnuß. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Brötchen vom örtlichen Bäckerladen, beschlossen wir nächsten Morgen nach Traben-Trarbach aufzubrechen. Denn dort war am nächsten Tag ein Treffen mit Freunden der Kinder geplant. Die Bekannten waren auch an der Mosel unterwegs und per Whatsapp wurde die Zusammenkunft dort vereinbart. Nach unseren Erfahrungen mit vielen vollen Stellplätzen, wollten wir uns dort rechtzeitig einen Stellplatz sichern. Traben-Trarbach besteht aus den Stadtteilen Traben und Trarbach, die durch eine Brücke verbunden sind. Der Reisemobil-Stellplatz liegt in Traben. Wir hatten Glück und fanden gerade noch 2 freie Stellplätze nebeneinander. Kurz nach 11 Uhr war alles voll. Die parzellierten Stellplätze bestehen aus einer gekiesten Fläche und einem Stück Rasen. Die Übernachtungsgebühr von 10€/24 Std.*) beinhaltet Strom, Entsorgung und Versorgung, Wasser, Dusche, WC und WLAN. Da kann man nicht meckern.

Zur großen Überraschung standen nach dem Stadtbummel und Mittagessen in Trarbach, die Freunde auch schon auf dem Platz. Wie erwartet wurde kein Stellplatz bis zum Abend mehr frei und so wurde ein wenig zusammengerückt. Nächsten Morgen wird bestimmt was frei und so kam es dann auch. Das Ganze wiederholte sich dann am nächsten Abend noch einmal, als sich noch ein weiteres Wohnmobil der Familie ankündigte und natürlich wieder keinen freien Platz fand. Wir blieben dann 3Tage dort und unternahmen eine sehr schöne Wanderung, buchten einen Ausflug in die Traben-Trarbacher Unterwelt und sogar für eine MTB-Tour blieb mir noch etwas Zeit. Die inzwischen 5 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren hatten viel Spaß und nicht nur die kleinen nutzten bei jedem Vorbeigehen die Spielplatz Seilbahn am Moselufer. Für die größeren Kinder gab es eine Stadtbesichtigung mittels Geocaching mit einen Besuch der Grevenburg, einer Ruine der Höhenburg über dem Stadtteil Trarbach. Mit 4 Wohnmobilen fuhren wir von Traben-Trarbach dann zu Deutschlands längster Hängeseilbrücke.Die Geierlay ist eine Fußgängerseilbrücke zwischen den Hunsrücker Ortschaften Mörsdorf und Sosberg. Wir Parkten in Mörsdorf (2€ pro 2Stunden/Höchstgebühr 16€) und machten uns bei traumhaft schönem, sonnigen und warmen Wetter auf zur Brücke. Natürlich lockte das schöne Wetter noch viele andere Besucher an und so war es ganz schön voll an und auf der Hängeseilbrücke. Aber seht selbst in folgender kleiner Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich war die Hängeseilbrücke ein weiteres Highlight unserer Tour mit den Kindern in den Herbstferien. Zum Übernachten fuhren wir dann nochmal an die Mosel zurück, denn cochem-001wir wollten noch einen kleinen Kanister frischen Federweißer direkt vom Winzer mit nach Hause nehmen. Wir parkten in Valwig und machten noch einen Moselspaziergang bis nach Cochem. Es war etwas weiter (mindestens 4 km), als gedacht. Aber die Abendsonne, auf dieser Seite der Mosel, und der tolle Bick auf Cochem und die Burg entschädigte uns.

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Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt, einem Gläschen Federweißer und Wein zum probieren, machten wir uns auf den Rückweg. Den Federweißer kauften wir dann nächsten Morgen bei einem netten Winzer in Valwig, bevor es wieder Heim ging.

Es war eine wirklich schöne Tour mit vielen vollen Camping- und Reisemobil-Stellplätzen, aber das war um diese Zeit, in der Gegend und zu den Ferien eigentlich zu erwarten.

 

*) 2017 = 12€

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