Kreuzfahrtschiffe schauen und besuchen

Mindestens einmal im Jahr ist bei uns Schiffe schauen angesagt. Am beliebtesten sind dabei die großen Kreuzfahrtschiffe. Eines unserer Ziele mit dem Reisemobil ist dabei oft der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwar hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Reisemobil-Stellplätze direkt am Kanal vervielfacht und auch 2017 werden in Osterrönfeld weitere 33 Stellplätze in der Region Rendsburg am NOK geschaffen, aber die Anzahl der durch den Kanal fahrenden Kreuzfahrtschiffe wird gefühlt immer weniger. So waren wir bei unserem letzten Besuch 2015 auf dem Stellplatz in Sehestedt schon ein wenig enttäuscht. Nur noch wenige Kreuzfahrtschiffe, p1060030-001wie die AIDAcara, nutzen die Kanalpassage. Deshalb suchen wir sporadisch alternative Stellplätze wie die Elbe oder direkt den Hamburger Hafen auf.dsc03837-001 Ein tolles Erlebnis ist es auch, wenn sich so ein riesiges Kreuzfahrtschiff auf der schmalen Ems in die Nordsee zwängt. Dieses Frühjahrt steht dort die Überführung der Norwegian Joy an. Die Norwegian Joy soll im Sommer 2017 in China auf Jungfernfahrt gehen. Natürlich kann man auch selbst mal mit der Norwegian Cruise Line auf Reisen gehen. Das wollten wir mal ausprobieren und so ging es 2014 mir der Norwegian Jade erstmals auf eine Kreuzfahrt. Es war ein tolles Erlebnis mal selber mit so einem großen Schiff auf Reisen zu gehen, wenn das Schiff mit 2400 Passagieren auch nicht zu den größten Pötten gehörte. Alles war überschaubar und der befürchtete Massentourismus nicht zu spüren. Also wagten wir uns 2016 auf die Norwegian Epic mit über 4000 Passagieren Wahnsinn was so eine kleine schwimmende Stadt alles an Abwechslung und Freizeitgestaltung bietet.dsc07523-001 Wir waren überwältigt und begeistert von der Logistik bei NCL. Alles klappte bei den vielen Leuten immer reibungslos und mal selbst auf so einem riesigen Passagierschiff zu fahren ist schon eine ganz andere Nummer, als vom Ufer zuzusehen. Eigentlich ist das Reisen mit so einem Schiff ja ganz ähnlich wie beim Reisemobil fahren, nur das Transportmittel ist halt ein anders und man genießt Vollpension. So ist es uns jedenfalls dsc00083-001dieses Jahr auf der MSC Splendida vorgekommen, als wir 6 Städte (Genua-Rom-Palermo-Valletta-Barcelona-Marseille) in 7 Tagen besucht haben. Da wir alle Ausflüge an Land immer selbst organisieren ist der eigentliche Vorteil nur, daß man nicht selber Fahren braucht und sich abends oder an Seetagen auf dem Schiff von den Eindrücken etwas erholen kann.

Advertisements

Chancengleichheit für DAB+ und die künftige LTE Broadcasting-Technologie eMBMS?

Der ​digitale UKW-Nachfolger soll nicht mehr bevorzugt DAB+ heißen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Verband privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) diskutieren, daß DAB+ in Deutschland nicht mehr der bevorzugte Weg beim Digitalumstieg sein wird. Sie sehen vor allem große Chancen in der künftige LTE Broadcasting-Technologie MBMS. Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) ist ein zukünftiger Dienst im Mobilfunk, der Multimediadaten wie Mobil-TV oder Radio gleichzeitig und sehr effizient an viele Nutzer überträgt. Der Vorteil gegenüber jetzigen Verfahren ist, daß der Datenstrom nicht einzeln zu jedem Nutzer gesendet wird. Denn die Daten werden nur einmal, zeitgleich an alle MBMS-Nutzer, übertragen. Was eine deutlich geringere Netzlast bedeutet. Im Prinzip können somit in mehreren Funkzellen gleiche Inhalte übertragen werden. Dies entspricht dem im Rundfunk bekannten Gleichwellenbetrieb, wie auch bei DVB-T/T2 und DAB+. Somit würde Deutschland eventuell einen anderen Weg einschlagen als zum Beispiel Norwegen, dort wird DAB+ bis jetzt als einziger offizieller Nachfolger von UKW präferiert.

Neuer Wohnmobilstellplatz in Eutin verzögert sich

Eigentlich war für das Jahr nach der Gartenschau ein Wohnmobilstellplatz für ca. 24 Wohnmobile vor den Toren 23701 Eutins geplant. Der Ausbau des einstigen Haupteingangs der Landesgartenschau zu einem Reisemobil-Stellplatz mit Seeblick am Süduferpark verzögert sich und die ursprünglich geplante Eröffnung ab April 2017 ist nun nicht mehr realisierbar. Unter anderem ist die immer wiederkehrende Frage nach einem Betreiber noch nicht abschließend geklärt. Inzwischen verhandelt man mit den Stadtwerken. Die könnten dies übernehmen, fordern aber für die Investitionen und die Bewirtschaftung eine langfristige Zusage von etwa 20 Jahren. Wir sind gespannt wie es weiter geht? Im Auftrag der Stadt wurden bisher die Reste der Landesgartenschau beseitigt, es gibt nun dort kein Kassenhäusschen, keine Blumen, keinen Kiosk mehr und der Boden wurde grob für die zukünftigen Stellplätze hergerichtet. Zwar können Wohnmobilisten weiterhin kostenlos und zentrumsnah in Bahnhofsnähe direkt an der Hauptverkehrsstraße und Bahnstrecke für eine Nacht stehen, aber ein richtiger Wohnmobilstellplatz ist noch immer das langfristige Ziel.

Heiligenhafen an der Ostsee

Langjährige Reisemobilisten erinnern sich sicher noch an den großen, gebührenpflichtigen Stellplatz mit Stromanschlüssen und großzügiger, überdachter Entsorgungsmöglichkeit. Der Parkschein, 10 €/24h, beinhaltete damals auch die Kurtaxe. Vom Stellplatz waren es nur wenige Meter zum Strand, ca.200m  zum Hafen und ca. 400m zum Zentrum von Heiligenhafen.

Da dieser begehrte Stellplatz inzwischen aufgrund von Baumaßnahmen weggefallen ist, soll nun endlich ein neuer Reisemobilstellplatz in der Nähe des alten entstehen. Heiligenhafen möchte dann bis zu 98 Standplätze in verschiedenen Qualitäten und Preisen anbieten.

  • 46 Komfort-Stellplätze mit wassergebunden Standplatz und einer Wiesenfläche, Standplatzfläche von 50 m²,
  • 24 Komfort-Stellplätze wie vor mit einer Standplatzfläche von 60 m²,
  • 10 Komfort-Stellplätze wie vor mit einer Standplatzfläche von 70 m² und
  • 18 Standplätze mit Asphaltoberfläche unmittelbar am Binnensee mit einer Standplatzfläche von 50 m²

Unabhängig von der Kategorie sind zusätzlich folgende Einrichtungen geplant:

In einem zentralen Gebäude:

  • 4 WC Damen/Herren
  • 4 Duschen Damen/Herren
  • 3 Urinale
  • 1 WC mit Dusche für Familien bzw. Personen mit Handicap
  • 1 Waschmaschinenraum mit Trockner
  • 1 Geschirrspülraum

Im Bereich der Zufahrt zum Stellplatz::

  • zwei Bodeneinläufe zur Entsorgung von Brauchwasser,
  • zwei Fäkalienausgüsse und
  • zwei separate Frischwasseranschlüsse

Hier noch die Preisgestaltung, die Stellplatzgebühr ist am Kassenautomaten zu entrichten:

Kategorie A 16,00 €
Kategorie B 15,00 €
Kategorie C 14,00 €
Kategorie D 13,00 €
(je Reisemobil bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern bis 14 Jahren, incl WLAN, WC, Dusche)
Zusätzliche erwachsene Person 3,00 € je Übernachtung (Beinhaltet WC-Nutzung und Dusche)
Zusätzliche Person bis 14 Jahren 1,00 € pro Nacht
Stromversorgung 0,50 € einmalig
0,50 € je kWh
Frischwasser 1,00 € je 100 Liter
Waschmaschine 2,00 € je Ladung
Trockner 2,00 € je Ladung
Hundedusche 1,00 € für jede Benutzung

23774 Heiligenhafen
Am Seepark
Koordinaten: 54°22’40,49“ N; 10°57’15,66“ O

Herbstferien 2016 / 2.Teil

Nach der tollen Wanderung im Müllerthal (Luxemburg), siehe 1.Teil, noch schnell vor der Grenze nach Deutschland Diesel  und Gas (LPG) voll tanken und ab zum Reisemobilpark Saarburg, wo wir die Nacht verbringen wollten. Der schöne Platz, mit netten Betreibern, liegt direkt an der Saar und nach ein paar Schritten hat man einen schönen Blick auf die Altstadt.

sab-002

sab-003

Am nächsten Morgen sahen wir uns noch Saarburg an, fuhren mit der Seilbahn und die Enkelkinder hatten viel Spaß auf der Sommerrodelbahn (10er Karte!). Ich drehte mit dem Rad eine Runde an der Saar und den Höhen von Saarburg.

sab-001sab-004

Gegen Mittag waren alle zurück und der Platz leerte sich bereits, denn ein Stempel mit Uhrzeit auf der Übernachtungsquittung forderte einen deutlich zum rechtzeitigen verlassen des Platzes auf. So beschlossen auch wir weiter ins nahe Trier zu fahren, denn die Frauen wollten dort noch mal gerne durchbummeln. Die Kinder hatten keine Lust, den relativ langen Weg, vom Platz in die Innenstadt von Trier zu laufen. Also teilten wir uns auf und ich ging mit den Frauen durch Trier, während der Rest auf dem rappelvollen Camping- und Reisemobilpark Treviris zurück blieb. Das Foto oben ist übrigens noch vom Reisemobil-Stellplatz in Saarburg, der uns besser gefallen hat. Der Stellplatz in Trier ist eigentlich ein ehemaliger Parkplatz, nicht schön aber Zweckmäßig. Stromsäulen gab es im hinteren Teil , wo wir noch einen Platz fanden nicht mehr und vor den Toiletten ohne Papier konnten wir morgens Schlangen beobachten. Nach dem überfüllten Platz in Trier suchten wir einen etwas ruhigeren Platz, wo wir den nächsten Tag in etwas mehr Natur und Platz zum toben für die Kinder verbringen konnten. Direkt am Moselufer in Ensch wurden wir fündig. Ensch ist natürlich kein Vergleich zum lebhaften und interessanten Trier, aber durch einen Tunnel unter der Straße ist der kleine Ort in wenigen Schritten erreicht. Dort findet man eine Bäckerei (6-10 Uhr) und eine wirklich gute und empfehlenswerte Metzgerei. Natürlich war es auch kein Problem frischen Federweißer, Wein und Winzersekt direkt beim Winzer zu erstehen. Die Kinder hatten dort ein neues Freizeitvergnügen entdeckt, das Sammeln von Walnüssen an der Mosel.

Irgendwie scheint das Sammeln der Nüsse süchtig zu machen, denn nicht nur die Kinder fanden sofort Gefallen daran, auch viele Erwachsene gingen immer wieder die lange Baumreihe am Moselufer ab, um herunter gefallene Nüsse aufzusammeln. Von einem englischen Paar lernte das älteste Enkelchen dann gleich noch ein wenig Englich. Zum Beispiel „walnut“ für Wallnuß. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Brötchen vom örtlichen Bäckerladen, beschlossen wir nächsten Morgen nach Traben-Trarbach aufzubrechen. Denn dort war am nächsten Tag ein Treffen mit Freunden der Kinder geplant. Die Bekannten waren auch an der Mosel unterwegs und per Whatsapp wurde die Zusammenkunft dort vereinbart. Nach unseren Erfahrungen mit vielen vollen Stellplätzen, wollten wir uns dort rechtzeitig einen Stellplatz sichern. Traben-Trarbach besteht aus den Stadtteilen Traben und Trarbach, die durch eine Brücke verbunden sind. Der Reisemobil-Stellplatz liegt in Traben. Wir hatten Glück und fanden gerade noch 2 freie Stellplätze nebeneinander. Kurz nach 11 Uhr war alles voll. Die parzellierten Stellplätze bestehen aus einer gekiesten Fläche und einem Stück Rasen. Die Übernachtungsgebühr von 10€/24 Std.*) beinhaltet Strom, Entsorgung und Versorgung, Wasser, Dusche, WC und WLAN. Da kann man nicht meckern.

Zur großen Überraschung standen nach dem Stadtbummel und Mittagessen in Trarbach, die Freunde auch schon auf dem Platz. Wie erwartet wurde kein Stellplatz bis zum Abend mehr frei und so wurde ein wenig zusammengerückt. Nächsten Morgen wird bestimmt was frei und so kam es dann auch. Das Ganze wiederholte sich dann am nächsten Abend noch einmal, als sich noch ein weiteres Wohnmobil der Familie ankündigte und natürlich wieder keinen freien Platz fand. Wir blieben dann 3Tage dort und unternahmen eine sehr schöne Wanderung, buchten einen Ausflug in die Traben-Trarbacher Unterwelt und sogar für eine MTB-Tour blieb mir noch etwas Zeit. Die inzwischen 5 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren hatten viel Spaß und nicht nur die kleinen nutzten bei jedem Vorbeigehen die Spielplatz Seilbahn am Moselufer. Für die größeren Kinder gab es eine Stadtbesichtigung mittels Geocaching mit einen Besuch der Grevenburg, einer Ruine der Höhenburg über dem Stadtteil Trarbach. Mit 4 Wohnmobilen fuhren wir von Traben-Trarbach dann zu Deutschlands längster Hängeseilbrücke.Die Geierlay ist eine Fußgängerseilbrücke zwischen den Hunsrücker Ortschaften Mörsdorf und Sosberg. Wir Parkten in Mörsdorf (2€ pro 2Stunden/Höchstgebühr 16€) und machten uns bei traumhaft schönem, sonnigen und warmen Wetter auf zur Brücke. Natürlich lockte das schöne Wetter noch viele andere Besucher an und so war es ganz schön voll an und auf der Hängeseilbrücke. Aber seht selbst in folgender kleiner Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich war die Hängeseilbrücke ein weiteres Highlight unserer Tour mit den Kindern in den Herbstferien. Zum Übernachten fuhren wir dann nochmal an die Mosel zurück, denn cochem-001wir wollten noch einen kleinen Kanister frischen Federweißer direkt vom Winzer mit nach Hause nehmen. Wir parkten in Valwig und machten noch einen Moselspaziergang bis nach Cochem. Es war etwas weiter (mindestens 4 km), als gedacht. Aber die Abendsonne, auf dieser Seite der Mosel, und der tolle Bick auf Cochem und die Burg entschädigte uns.

cochem-002

Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt, einem Gläschen Federweißer und Wein zum probieren, machten wir uns auf den Rückweg. Den Federweißer kauften wir dann nächsten Morgen bei einem netten Winzer in Valwig, bevor es wieder Heim ging.

Es war eine wirklich schöne Tour mit vielen vollen Camping- und Reisemobil-Stellplätzen, aber das war um diese Zeit, in der Gegend und zu den Ferien eigentlich zu erwarten.

 

*) 2017 = 12€

Herbstferien 2016 / 1.Teil

Herbstferien in NRW, eine gute Gelegenheit für eine kleine Reisemobil-Tour mit den Kindern und Enkelkindern. Wir planten eine Route durch Eifel, Ardennen, in das Müllerthal, oktober_1-001an Saar, Mosel und in den Hunsrück.

Es folgt ein kleiner Reisebericht. Das Reisetagebuch ist unter folgendem Link einsehbar:

Eifel, Luxemburg, Mosel 2016

Erste Stadtion war Bad Münstereifel, eine Stadt im Süden von Nordrhein-Westfalen. Der Stellplatz dort war bei unserem Eintreffen am späten Nachmittag schon ziemlich voll, überwiegend mit Niederländern. Aber wir fanden noch ein Plätzchen für die Nacht am Rand. Um den Strom anzuschließen, der in der Stellplatzgebühr inclusive ist, benötigten wir allerdings ein langes Kabel. Dann ging es mit der fünfjährigen Enkelin zur Anmeldung in das nahe Eifelbad. Dort erfuhren wir von einer freundlichen Dame, daß man auch Kurabgabe zahlen muß und somit eine Vergünstigung beim Besuch des Bades erhalte. Außerdem beginne gleich der etwas günstigere Abendtarif (ab 18.30 Uhr). Das war doch geradezu eine Aufforderung zum Schwimmen und unser Enkelchen war begeistert. Also Badesachen holen und ab ins Wasser.

Nächsten Morgen zog es die kleinen und großen Mädels in das „City Outlet“ von Bad Münstereifel und ich versuchte mich ohne Vorbereitung an einer Mountainbike-Tour, die direkt am Stellplatz Ausgeschildert war. Leider muß ich aber irgendwo zwischendurch ein Schild übersehen haben. Die Tour wurde dann nicht so der Bringer, aber für den nächsten Tag hatten wir ja Pronsfeld, wo wir vor Jahren schon einmal waren, auf dem Programm. Dort sollte ich dann Fahrradmäßig auf meine Kosten kommen. So hoffte ich jedenfalls, aber es kam anders. Es begann zu Regnen und auch für den nächsten Tag war ein kalter, regnerischer Tag angekündigt. Somit war eine Fahrradtour ins belgischen St. Vith wohl eher nichts und wir planten um. In einer Werbezeitschrift für die Eifel hatten wir von einem großen Pferdemarkt in Prüm gelesen, der auch einen Kleintier- und Bauernmarkt, sowie verschiedene Vorführungen beinhaltete. Unser 2 Enkel (Mädchen), besonders die ältere ist ein kleiner Pferdenarr, waren sofort Feuer und Flamme und ich könnte ja auch von Prüm aus losfahren, wenn das Wetter sich bessert. Wir starteten um uns den Stellplatz in Prüm mal anzusehen, er war in einer Stellplatz App mit nur einem Stern bewertet und so waren wir etwas skeptisch.
Der Stellpatz hinter einem Parkhaus war zwar kein Highlight, aber zum Übernachten fanden wir es völlig in Ordnung. Zumal von dort Zentrum, Bäckerei und der Pferdemarkt Fußläufig erreichbar war. Hier mal ein paar Fotos vom Stellplatz und dem Pferdemarkt.

Wegen des Wetters, es regnete öfters und war ungemütlich kühl geworden, verzichtete ich auf die geplante Radtour. Nachdem wir genug Pferde gesehen und auf dem Pferdemarkt eine Kleinigkeit gegessen hatten setzten wir unsere Fahrt fort. Kurz nach Prüm besserte sich das Wetter wieder und die Sonne verwöhnte uns auf der Fahrt durch die Herbstwälder nochmal an diesem Tag. Nach wunderschöner Fahrt durch Eifel und Ardennen erreichten wir Luxemburg. Schönes Wetter und eine staufreie Fahrt über Berge, Wälder und Flusstäler das gefiehl uns. Bald erreichten wir Camping Fuussekaul in Heiderscheid, unser Ziel für diesen Tag.

Der Camping- und Freizeitpark inmitten der Ardennen machte einen guten Eindruck und die Reisemobil-Stellplätze mit geschotterter Stellfläche und einer kleinen Grünfläche verfügen alle über Stromanschlüsse, TV- und einen Wasser-Anschluss. Zusätzlich gab es noch eine Servicestation mit Bodeneinlass und Frischwasserzapfstelle am Eingang des Camperhafens. Super, da wir keinen so kleinen GARDENA Adapter hatten und an der Servicestation passte dann unser auch. Und es kam noch besser. In der Anmeldung erfuhren wir von einem tollen Indoorspielplatz für die 2 Enkel, einem wirklich gut sortierten Campingshop und einem Supermarkt auf dem Platz. Auch die Frage unseres ältesten Enkelkindes nach einem Schimmbad wurde positiv beantwortet, Freitags und Samstags jeweils von 18:00 – 22:00h steht abends ein Wellnessbereich mit Hallenbad, Sauna und Dampfbad im Naturisten Bereich zur Verfügung. Alles auf unserer Seite, der viel befahrenen Straße welche das Gelände trennt und von der man bei der Stellplatzwahl genug Abstand halten sollte. Der Wellnessbereich war sehr sauber und relativ neu. Nicht nur wir waren zufrieden, auch die Kinder fanden es toll auf diesem Platz.

Um zu unserem nächsten Ziel, dem Müllerthal zu gelangen, mußten wir noch 30-40 km durch Luxemburg fahren. Die Kinder wurden mit Taschen- und Stirnlampen ausgerüstet und einem Besuch vom Rittergang, Déiwe Pëtz und Kohlscheuer stand nichts mehr im Wege. Oft sagen Bilder ja mehr als Worte, deshalb hier eine kleine Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Kohlscheuer ist es stockdunkel und nur der Blitz der Kamera macht die Stufen sichtbar. Die Kinder haben sich dann ein zweites Mal, im dunkeln, durch die Felspalte getastet, wozu ich aber nicht rate. Das Muellerthal oder die kleine Luxemburger Schweiz war bestimmt einer der Höhepunkte unserer Oktober-Tour. Ein weiterer Höhepunkt, Deutschlands längste Hängeseilbrücke, folgt dann im Teil 2.

Weiter zu Teil 2