Weitere neue Stellplätze in 2017

In 31552 Rodenberg [1], einer Stadt im Osten des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen, werden 8 Stellplätze mit kleinen Wiesenflächen, Stromanschlüssen und einer Ver- und Entsorgung gebaut. Der Platz entsteht zwar in einem Gewerbegebiet aber Abends ist es dort ruhig. Zusätzlich wird ein Schutzwall angelegt, welcher noch bepflanzt wird und auch zur Straße hin wird ein Sichtschutz aus Gabionen und Hecke gepflanzt. Auch einen Brötchenservice und Gasflaschentausch möchte man anbieten. Rodenberg bietet eine bekannte Eisdiele, eine Holzofenbäckerei und das Deistergebiet zum Wandern. An der A2 ist der zukünftige Stellplatz auch für eine Zwischenübernachtung mit dem Wohnmobil geeignet.

www.wohnmobilstellplatz-deister.de

 

Ein weiterer neuer Platz entsteht in 49843 Uelsen [2] (Grafschaft Bentheim) nahe der niederländischen Grenze. Am Hallenbad und Freibad sollen Stellplätze für 13 Mobile mit Strom und einer Ver- und Entsorgung entstehen. Sanitäranlagen sind nicht vorgesehen, die Toiletten der Bäder können aber mit genutzt werden. Einen Platzwart, wie in Rodenberg wird es nicht geben. Die Stellplatzgebühr ist an einem Automaten zu zahlen. Für schöne Radtouren in der Grafschaft Bentheim soll der Platz ein guter Ausgangspunkt werden.

Kreuzfahrtschiffe schauen und besuchen

Mindestens einmal im Jahr ist bei uns Schiffe schauen angesagt. Am beliebtesten sind dabei die großen Kreuzfahrtschiffe. Eines unserer Ziele mit dem Reisemobil ist dabei oft der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwar hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Reisemobil-Stellplätze direkt am Kanal vervielfacht und auch 2017 werden in Osterrönfeld weitere 33 Stellplätze in der Region Rendsburg am NOK geschaffen, aber die Anzahl der durch den Kanal fahrenden Kreuzfahrtschiffe wird gefühlt immer weniger. So waren wir bei unserem letzten Besuch 2015 auf dem Stellplatz in Sehestedt schon ein wenig enttäuscht. Nur noch wenige Kreuzfahrtschiffe, p1060030-001wie die AIDAcara, nutzen die Kanalpassage. Deshalb suchen wir sporadisch alternative Stellplätze wie die Elbe oder direkt den Hamburger Hafen auf.dsc03837-001 Ein tolles Erlebnis ist es auch, wenn sich so ein riesiges Kreuzfahrtschiff auf der schmalen Ems in die Nordsee zwängt. Dieses Frühjahrt steht dort die Überführung der Norwegian Joy an. Die Norwegian Joy soll im Sommer 2017 in China auf Jungfernfahrt gehen. Natürlich kann man auch selbst mal mit der Norwegian Cruise Line auf Reisen gehen. Das wollten wir mal ausprobieren und so ging es 2014 mir der Norwegian Jade erstmals auf eine Kreuzfahrt. Es war ein tolles Erlebnis mal selber mit so einem großen Schiff auf Reisen zu gehen, wenn das Schiff mit 2400 Passagieren auch nicht zu den größten Pötten gehörte. Alles war überschaubar und der befürchtete Massentourismus nicht zu spüren. Also wagten wir uns 2016 auf die Norwegian Epic mit über 4000 Passagieren Wahnsinn was so eine kleine schwimmende Stadt alles an Abwechslung und Freizeitgestaltung bietet.dsc07523-001 Wir waren überwältigt und begeistert von der Logistik bei NCL. Alles klappte bei den vielen Leuten immer reibungslos und mal selbst auf so einem riesigen Passagierschiff zu fahren ist schon eine ganz andere Nummer, als vom Ufer zuzusehen. Eigentlich ist das Reisen mit so einem Schiff ja ganz ähnlich wie beim Reisemobil fahren, nur das Transportmittel ist halt ein anders und man genießt Vollpension. So ist es uns jedenfalls dsc00083-001dieses Jahr auf der MSC Splendida vorgekommen, als wir 6 Städte (Genua-Rom-Palermo-Valletta-Barcelona-Marseille) in 7 Tagen besucht haben. Da wir alle Ausflüge an Land immer selbst organisieren ist der eigentliche Vorteil nur, daß man nicht selber Fahren braucht und sich abends oder an Seetagen auf dem Schiff von den Eindrücken etwas erholen kann.

Chancengleichheit für DAB+ und die künftige LTE Broadcasting-Technologie eMBMS?

Der ​digitale UKW-Nachfolger soll nicht mehr bevorzugt DAB+ heißen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Verband privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) diskutieren, daß DAB+ in Deutschland nicht mehr der bevorzugte Weg beim Digitalumstieg sein wird. Sie sehen vor allem große Chancen in der künftige LTE Broadcasting-Technologie MBMS. Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) ist ein zukünftiger Dienst im Mobilfunk, der Multimediadaten wie Mobil-TV oder Radio gleichzeitig und sehr effizient an viele Nutzer überträgt. Der Vorteil gegenüber jetzigen Verfahren ist, daß der Datenstrom nicht einzeln zu jedem Nutzer gesendet wird. Denn die Daten werden nur einmal, zeitgleich an alle MBMS-Nutzer, übertragen. Was eine deutlich geringere Netzlast bedeutet. Im Prinzip können somit in mehreren Funkzellen gleiche Inhalte übertragen werden. Dies entspricht dem im Rundfunk bekannten Gleichwellenbetrieb, wie auch bei DVB-T/T2 und DAB+. Somit würde Deutschland eventuell einen anderen Weg einschlagen als zum Beispiel Norwegen, dort wird DAB+ bis jetzt als einziger offizieller Nachfolger von UKW präferiert.

Neuer Wohnmobilstellplatz in Eutin verzögert sich

Eigentlich war für das Jahr nach der Gartenschau ein Wohnmobilstellplatz für ca. 24 Wohnmobile vor den Toren 23701 Eutins geplant. Der Ausbau des einstigen Haupteingangs der Landesgartenschau zu einem Reisemobil-Stellplatz mit Seeblick am Süduferpark verzögert sich und die ursprünglich geplante Eröffnung ab April 2017 ist nun nicht mehr realisierbar. Unter anderem ist die immer wiederkehrende Frage nach einem Betreiber noch nicht abschließend geklärt. Inzwischen verhandelt man mit den Stadtwerken. Die könnten dies übernehmen, fordern aber für die Investitionen und die Bewirtschaftung eine langfristige Zusage von etwa 20 Jahren. Wir sind gespannt wie es weiter geht? Im Auftrag der Stadt wurden bisher die Reste der Landesgartenschau beseitigt, es gibt nun dort kein Kassenhäusschen, keine Blumen, keinen Kiosk mehr und der Boden wurde grob für die zukünftigen Stellplätze hergerichtet. Zwar können Wohnmobilisten weiterhin kostenlos und zentrumsnah in Bahnhofsnähe direkt an der Hauptverkehrsstraße und Bahnstrecke für eine Nacht stehen, aber ein richtiger Wohnmobilstellplatz ist noch immer das langfristige Ziel.

Heiligenhafen an der Ostsee

Langjährige Reisemobilisten erinnern sich sicher noch an den großen, gebührenpflichtigen Stellplatz mit Stromanschlüssen und großzügiger, überdachter Entsorgungsmöglichkeit. Der Parkschein, 10 €/24h, beinhaltete damals auch die Kurtaxe. Vom Stellplatz waren es nur wenige Meter zum Strand, ca.200m  zum Hafen und ca. 400m zum Zentrum von Heiligenhafen.

Da dieser begehrte Stellplatz inzwischen aufgrund von Baumaßnahmen weggefallen ist, soll nun endlich ein neuer Reisemobilstellplatz in der Nähe des alten entstehen. Heiligenhafen möchte dann bis zu 98 Standplätze in verschiedenen Qualitäten und Preisen anbieten.

  • 46 Komfort-Stellplätze mit wassergebunden Standplatz und einer Wiesenfläche, Standplatzfläche von 50 m²,
  • 24 Komfort-Stellplätze wie vor mit einer Standplatzfläche von 60 m²,
  • 10 Komfort-Stellplätze wie vor mit einer Standplatzfläche von 70 m² und
  • 18 Standplätze mit Asphaltoberfläche unmittelbar am Binnensee mit einer Standplatzfläche von 50 m²

Unabhängig von der Kategorie sind zusätzlich folgende Einrichtungen geplant:

In einem zentralen Gebäude:

  • 4 WC Damen/Herren
  • 4 Duschen Damen/Herren
  • 3 Urinale
  • 1 WC mit Dusche für Familien bzw. Personen mit Handicap
  • 1 Waschmaschinenraum mit Trockner
  • 1 Geschirrspülraum

Im Bereich der Zufahrt zum Stellplatz::

  • zwei Bodeneinläufe zur Entsorgung von Brauchwasser,
  • zwei Fäkalienausgüsse und
  • zwei separate Frischwasseranschlüsse

Hier noch die Preisgestaltung, die Stellplatzgebühr ist am Kassenautomaten zu entrichten:

Kategorie A 16,00 €
Kategorie B 15,00 €
Kategorie C 14,00 €
Kategorie D 13,00 €
(je Reisemobil bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern bis 14 Jahren, incl WLAN, WC, Dusche)
Zusätzliche erwachsene Person 3,00 € je Übernachtung (Beinhaltet WC-Nutzung und Dusche)
Zusätzliche Person bis 14 Jahren 1,00 € pro Nacht
Stromversorgung 0,50 € einmalig
0,50 € je kWh
Frischwasser 1,00 € je 100 Liter
Waschmaschine 2,00 € je Ladung
Trockner 2,00 € je Ladung
Hundedusche 1,00 € für jede Benutzung

23774 Heiligenhafen
Am Seepark
Koordinaten: 54°22’40,49“ N; 10°57’15,66“ O

Herbstferien 2016 / 2.Teil

Nach der tollen Wanderung im Müllerthal (Luxemburg), siehe 1.Teil, noch schnell vor der Grenze nach Deutschland Diesel  und Gas (LPG) voll tanken und ab zum Reisemobilpark Saarburg, wo wir die Nacht verbringen wollten. Der schöne Platz, mit netten Betreibern, liegt direkt an der Saar und nach ein paar Schritten hat man einen schönen Blick auf die Altstadt.

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Am nächsten Morgen sahen wir uns noch Saarburg an, fuhren mit der Seilbahn und die Enkelkinder hatten viel Spaß auf der Sommerrodelbahn (10er Karte!). Ich drehte mit dem Rad eine Runde an der Saar und den Höhen von Saarburg.

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Gegen Mittag waren alle zurück und der Platz leerte sich bereits, denn ein Stempel mit Uhrzeit auf der Übernachtungsquittung forderte einen deutlich zum rechtzeitigen verlassen des Platzes auf. So beschlossen auch wir weiter ins nahe Trier zu fahren, denn die Frauen wollten dort noch mal gerne durchbummeln. Die Kinder hatten keine Lust, den relativ langen Weg, vom Platz in die Innenstadt von Trier zu laufen. Also teilten wir uns auf und ich ging mit den Frauen durch Trier, während der Rest auf dem rappelvollen Camping- und Reisemobilpark Treviris zurück blieb. Das Foto oben ist übrigens noch vom Reisemobil-Stellplatz in Saarburg, der uns besser gefallen hat. Der Stellplatz in Trier ist eigentlich ein ehemaliger Parkplatz, nicht schön aber Zweckmäßig. Stromsäulen gab es im hinteren Teil , wo wir noch einen Platz fanden nicht mehr und vor den Toiletten ohne Papier konnten wir morgens Schlangen beobachten. Nach dem überfüllten Platz in Trier suchten wir einen etwas ruhigeren Platz, wo wir den nächsten Tag in etwas mehr Natur und Platz zum toben für die Kinder verbringen konnten. Direkt am Moselufer in Ensch wurden wir fündig. Ensch ist natürlich kein Vergleich zum lebhaften und interessanten Trier, aber durch einen Tunnel unter der Straße ist der kleine Ort in wenigen Schritten erreicht. Dort findet man eine Bäckerei (6-10 Uhr) und eine wirklich gute und empfehlenswerte Metzgerei. Natürlich war es auch kein Problem frischen Federweißer, Wein und Winzersekt direkt beim Winzer zu erstehen. Die Kinder hatten dort ein neues Freizeitvergnügen entdeckt, das Sammeln von Walnüssen an der Mosel.

Irgendwie scheint das Sammeln der Nüsse süchtig zu machen, denn nicht nur die Kinder fanden sofort Gefallen daran, auch viele Erwachsene gingen immer wieder die lange Baumreihe am Moselufer ab, um herunter gefallene Nüsse aufzusammeln. Von einem englischen Paar lernte das älteste Enkelchen dann gleich noch ein wenig Englich. Zum Beispiel „walnut“ für Wallnuß. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit leckeren Brötchen vom örtlichen Bäckerladen, beschlossen wir nächsten Morgen nach Traben-Trarbach aufzubrechen. Denn dort war am nächsten Tag ein Treffen mit Freunden der Kinder geplant. Die Bekannten waren auch an der Mosel unterwegs und per Whatsapp wurde die Zusammenkunft dort vereinbart. Nach unseren Erfahrungen mit vielen vollen Stellplätzen, wollten wir uns dort rechtzeitig einen Stellplatz sichern. Traben-Trarbach besteht aus den Stadtteilen Traben und Trarbach, die durch eine Brücke verbunden sind. Der Reisemobil-Stellplatz liegt in Traben. Wir hatten Glück und fanden gerade noch 2 freie Stellplätze nebeneinander. Kurz nach 11 Uhr war alles voll. Die parzellierten Stellplätze bestehen aus einer gekiesten Fläche und einem Stück Rasen. Die Übernachtungsgebühr von 10€/24 Std. beinhaltet Strom, Entsorgung und Versorgung, Wasser, Dusche, WC und WLAN. Da kann man nicht meckern.

Zur großen Überraschung standen nach dem Stadtbummel und Mittagessen in Trarbach, die Freunde auch schon auf dem Platz. Wie erwartet wurde kein Stellplatz bis zum Abend mehr frei und so wurde ein wenig zusammengerückt. Nächsten Morgen wird bestimmt was frei und so kam es dann auch. Das Ganze wiederholte sich dann am nächsten Abend noch einmal, als sich noch ein weiteres Wohnmobil der Familie ankündigte und natürlich wieder keinen freien Platz fand. Wir blieben dann 3Tage dort und unternahmen eine sehr schöne Wanderung, buchten einen Ausflug in die Traben-Trarbacher Unterwelt und sogar für eine MTB-Tour blieb mir noch etwas Zeit. Die inzwischen 5 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren hatten viel Spaß und nicht nur die kleinen nutzten bei jedem Vorbeigehen die Spielplatz Seilbahn am Moselufer. Für die größeren Kinder gab es eine Stadtbesichtigung mittels Geocaching mit einen Besuch der Grevenburg, einer Ruine der Höhenburg über dem Stadtteil Trarbach. Mit 4 Wohnmobilen fuhren wir von Traben-Trarbach dann zu Deutschlands längster Hängeseilbrücke.Die Geierlay ist eine Fußgängerseilbrücke zwischen den Hunsrücker Ortschaften Mörsdorf und Sosberg. Wir Parkten in Mörsdorf (2€ pro 2Stunden/Höchstgebühr 16€) und machten uns bei traumhaft schönem, sonnigen und warmen Wetter auf zur Brücke. Natürlich lockte das schöne Wetter noch viele andere Besucher an und so war es ganz schön voll an und auf der Hängeseilbrücke. Aber seht selbst in folgender kleiner Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich war die Hängeseilbrücke ein weiteres Highlight unserer Tour mit den Kindern in den Herbstferien. Zum Übernachten fuhren wir dann nochmal an die Mosel zurück, denn cochem-001wir wollten noch einen kleinen Kanister frischen Federweißer direkt vom Winzer mit nach Hause nehmen. Wir parkten in Valwig und machten noch einen Moselspaziergang bis nach Cochem. Es war etwas weiter (mindestens 4 km), als gedacht. Aber die Abendsonne, auf dieser Seite der Mosel, und der tolle Bick auf Cochem und die Burg entschädigte uns.

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Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt, einem Gläschen Federweißer und Wein zum probieren, machten wir uns auf den Rückweg. Den Federweißer kauften wir dann nächsten Morgen bei einem netten Winzer in Valwig, bevor es wieder Heim ging.

Es war eine wirklich schöne Tour mit vielen vollen Camping- und Reisemobil-Stellplätzen, aber das war um diese Zeit, in der Gegend und zu den Ferien eigentlich zu erwarten.