Impressionen von der Elbphilharmonie 

Diese Woche haben wir mal Hamburgs neues Wahrzeichen, die „Elphi“ besucht. Knapp eine Milliarde Steuergelder hat sie gekostet, das muss man sich doch mal ansehen, dachten wir und sind spontan mal nach Hamburg gefahren. Natürlich gehören wir nicht zu den Glücklichen die sich früh um günstige Konzertkarten oder eine Führung bemüht hatten. So blieb uns nur die Plaza, eine öffentliche Aussichtsplattform auf 37 Metern Höhe. Von dort hat man einen schönen Rundumblick auf Stadt und Hafen. Besonders abends lohnt der Besuch. Plaza-Karten gibt es vor Ort und dazu noch kostenlos. Anstehen mussten wir, selbst um die Mittagszeit, nicht. Hier nun ein paar Bilder:

Es waren 2 schöne und beeindruckende Tage in Hamburg. Gestanden haben wir direkt am Fischmarkt.

Besuch des neuen Stellplatzes von Uelsen

In 49843 Uelsen wurde zwischen Hallen- und Waldbad ein neuer Wohnmobil-Stellplatz geschaffen. Heute, bei 33° ging es natürlich erst einmal ins schöne Waldbad (Tageskarte Erwachsener 4€). Im Schwimmerbecken waren es aber auch 30° Wassertemperatur. Der Stellplatz war noch nicht ausgeschildert, deshalb einfach Richtung Waldbad (B) fahren (Koordinaten: 52°29’13’’N, 06°53’06’’O). Auf dem Foto unsere Anfahrt aus dem Süden:

Interessanter sind sicherlich ein paar Fotos vom Stellplatz.

Stromanschluss an jedem Stellplatz mit zentralem Münzeinwurf (50Cent) und WLAN in der Mitte des Platzes vorhanden. Die Sani-Station und ein Bodeneinlass befindet sich gegenüber am Hallenbad. Zur Ortsmitte ca 1,5km.

Hier noch ein paar Fotos von der Umgebung.

Ein Fahrrad oder Pedelec ist auf diesem Stellplatz von großem Vorteil um die Gegend zu erkunden oder einen Ausflug, zum Beispiel in das Niederländische Ootmarsum, zu machen. Tourenvorschläge findet man dort

5 Euro pro Nacht und Mobil. Strom 50 Cent/kWh. Wasser: 1 Euro/100 Ltr. Entsorgung: 1 Euro.

Autogas (LPG) wird teurer

Viele Reisende mit dem Wohnmobil nutzen Autogas (LPG) aus den verschiedensten Gründen. Überwiegend aus Bequemlichkeit und der guten Verfügbarkeit in den meisten Urlaubsländern. Einer der Gründe könnte dabei aber vielleicht auch der leichte Preisvorteil bei uns in Deutschland, wegen des Steuervorteils für Autogas, sein. Damit soll demnächst Schuß sein. Aber keine Angst die Autogas-Steuer wird ganz langsam an den normalen Steuersatz angeglichen. Erst ab 2019 steigt der Preis jährlich um 2,94 Cent. Ab 2023 kostet LPG  dann 14,7 Cent mehr als heute und der normale Steuersatz ist erreicht. Besitzer eines Gastanks oder einer Tankflasche wird diese moderate Preiserhöhung durch den Wegfall der Förderung nicht schocken. Rechnet man jedoch die Amortisation bei einer Neuinstallation, so sollte man die zukünftige Steuererhöhung berücksichtigen.

Viel Spaß beim LPG tanken, so hoch wie auf dem Zettel im folgenden Bild wird der Preis wohl hoffentlich nie steigen.

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Ostertour 2017

Es sollte an den Osterfeiertagen nicht zu voll oder überlaufen sein und möglichst eine vorherige Reservierung möglich sein. Die Wahl fiel auf einen Bauernhof in der Eifel. Mit 3 Kindern (5-10Jahre) würde der Stellplatz auf dem Hof auch bei schlechtem Wetter für genügend Abwechslung sorgen, so hofften wir jedenfalls.

1.Station war aber der Stellplatz Eifelland in Jünkerath. Dort gab es in unmittelbarer Nähe genügend Einkaufsmöglichkeiten für das Osterwochenende. Eine Selbstwaschanlage für unser Reisemobil und eine Gastankstelle. Es war kühler geworden und die Heizung wird man sicher öfters brauchen.

Die Kinder hatten viel Spaß beim Spielen an der Kyll und beim abendlichen Feuer in einer Feuertonne auf dem Stellplatz.

Auch eine schöne Radtour auf dem Kyll-Radweg war möglich.

Nächsten Tag fuhren wir dann auf den Bauernhof bei Hillesheim, wo wir uns mit weiteren Wohnmobilisten trafen und die Ostertage verbrachten.

Die Kinder versorgen die Kühe und Kälbchen, fuhren auf dem Traktor mit und konnten sich auf einem großen Trampolin austoben. Der Kalkeifel-Radweg erlaubte schöne Radtouren und das Café Sherlock lud zu einem mörderisch gemütlichen Besuch ein. Gut gegessen haben wir bei „Teller Gastronomics“ in Hillesheim.

Auch die folgende kleine Radtour „Rund um Hillesheim“ hat Spaß gemacht.


Letzte Station war nach Ostern noch Bad Münstereifel.

Den Stellplatz kannten wir schon von unser Herbsttour.

Auch dort blieb noch Zeit für eine kleine MTB-Tour zur Steinbachtalsperre.

Weitere neue Stellplätze in 2017

In 31552 Rodenberg [1], einer Stadt im Osten des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen, werden 8 Stellplätze mit kleinen Wiesenflächen, Stromanschlüssen und einer Ver- und Entsorgung gebaut. Der Platz entsteht zwar in einem Gewerbegebiet aber Abends ist es dort ruhig. Zusätzlich wird ein Schutzwall angelegt, welcher noch bepflanzt wird und auch zur Straße hin wird ein Sichtschutz aus Gabionen und Hecke gepflanzt. Auch einen Brötchenservice und Gasflaschentausch möchte man anbieten. Rodenberg bietet eine bekannte Eisdiele, eine Holzofenbäckerei und das Deistergebiet zum Wandern. An der A2 ist der zukünftige Stellplatz auch für eine Zwischenübernachtung mit dem Wohnmobil geeignet.

www.wohnmobilstellplatz-deister.de

 

Ein weiterer neuer Platz entsteht in 49843 Uelsen [2] (Grafschaft Bentheim) nahe der niederländischen Grenze. Am Hallenbad und Freibad sollen Stellplätze für 13 Mobile mit Strom und einer Ver- und Entsorgung entstehen. Sanitäranlagen sind nicht vorgesehen, die Toiletten der Bäder können aber mit genutzt werden. Einen Platzwart, wie in Rodenberg wird es nicht geben. Die Stellplatzgebühr ist an einem Automaten zu zahlen. Für schöne Radtouren in der Grafschaft Bentheim soll der Platz ein guter Ausgangspunkt werden.

Kreuzfahrtschiffe schauen und besuchen

Mindestens einmal im Jahr ist bei uns Schiffe schauen angesagt. Am beliebtesten sind dabei die großen Kreuzfahrtschiffe. Eines unserer Ziele mit dem Reisemobil ist dabei oft der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwar hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Reisemobil-Stellplätze direkt am Kanal vervielfacht und auch 2017 werden in Osterrönfeld weitere 33 Stellplätze in der Region Rendsburg am NOK geschaffen, aber die Anzahl der durch den Kanal fahrenden Kreuzfahrtschiffe wird gefühlt immer weniger. So waren wir bei unserem letzten Besuch 2015 auf dem Stellplatz in Sehestedt schon ein wenig enttäuscht. Nur noch wenige Kreuzfahrtschiffe, p1060030-001wie die AIDAcara, nutzen die Kanalpassage. Deshalb suchen wir sporadisch alternative Stellplätze wie die Elbe oder direkt den Hamburger Hafen auf.dsc03837-001 Ein tolles Erlebnis ist es auch, wenn sich so ein riesiges Kreuzfahrtschiff auf der schmalen Ems in die Nordsee zwängt. Dieses Frühjahrt steht dort die Überführung der Norwegian Joy an. Die Norwegian Joy soll im Sommer 2017 in China auf Jungfernfahrt gehen. Natürlich kann man auch selbst mal mit der Norwegian Cruise Line auf Reisen gehen. Das wollten wir mal ausprobieren und so ging es 2014 mir der Norwegian Jade erstmals auf eine Kreuzfahrt. Es war ein tolles Erlebnis mal selber mit so einem großen Schiff auf Reisen zu gehen, wenn das Schiff mit 2400 Passagieren auch nicht zu den größten Pötten gehörte. Alles war überschaubar und der befürchtete Massentourismus nicht zu spüren. Also wagten wir uns 2016 auf die Norwegian Epic mit über 4000 Passagieren Wahnsinn was so eine kleine schwimmende Stadt alles an Abwechslung und Freizeitgestaltung bietet.dsc07523-001 Wir waren überwältigt und begeistert von der Logistik bei NCL. Alles klappte bei den vielen Leuten immer reibungslos und mal selbst auf so einem riesigen Passagierschiff zu fahren ist schon eine ganz andere Nummer, als vom Ufer zuzusehen. Eigentlich ist das Reisen mit so einem Schiff ja ganz ähnlich wie beim Reisemobil fahren, nur das Transportmittel ist halt ein anders und man genießt Vollpension. So ist es uns jedenfalls dsc00083-001dieses Jahr auf der MSC Splendida vorgekommen, als wir 6 Städte (Genua-Rom-Palermo-Valletta-Barcelona-Marseille) in 7 Tagen besucht haben. Da wir alle Ausflüge an Land immer selbst organisieren ist der eigentliche Vorteil nur, daß man nicht selber Fahren braucht und sich abends oder an Seetagen auf dem Schiff von den Eindrücken etwas erholen kann.

Chancengleichheit für DAB+ und die künftige LTE Broadcasting-Technologie eMBMS?

Der ​digitale UKW-Nachfolger soll nicht mehr bevorzugt DAB+ heißen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Verband privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) diskutieren, daß DAB+ in Deutschland nicht mehr der bevorzugte Weg beim Digitalumstieg sein wird. Sie sehen vor allem große Chancen in der künftige LTE Broadcasting-Technologie MBMS. Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) ist ein zukünftiger Dienst im Mobilfunk, der Multimediadaten wie Mobil-TV oder Radio gleichzeitig und sehr effizient an viele Nutzer überträgt. Der Vorteil gegenüber jetzigen Verfahren ist, daß der Datenstrom nicht einzeln zu jedem Nutzer gesendet wird. Denn die Daten werden nur einmal, zeitgleich an alle MBMS-Nutzer, übertragen. Was eine deutlich geringere Netzlast bedeutet. Im Prinzip können somit in mehreren Funkzellen gleiche Inhalte übertragen werden. Dies entspricht dem im Rundfunk bekannten Gleichwellenbetrieb, wie auch bei DVB-T/T2 und DAB+. Somit würde Deutschland eventuell einen anderen Weg einschlagen als zum Beispiel Norwegen, dort wird DAB+ bis jetzt als einziger offizieller Nachfolger von UKW präferiert.